Ein Welpe kommt ins Haus....

 

Sie benötigen für Ihren Welpen eine Grundausstattung. Notwendig ist als erstens der Schlafplatz. Das kann eine Decke, eine Matratze oder ein Korb sein. Was Sie auch wählen, es muß groß genug sein, damit auch der nachher erwachsene Hund, darauf oder darin noch liegen kann. Falls Sie sich für einen Weidenkorb entscheiden, denken Sie daran, dass der Junghund ins Knabberalter kommt. Er wird den Korb dann unter Umständen zerlegen. In den Korb gehört eine Decke die wasch- und desinfizierbar sein muß. Es gibt im Zoofachhandel eine mannigfalte Auswahl. Ich bevorzuge das Drybed von der Firma Barabas, da der Hund selbst wenn ihm ein kleines Maleur passieren sollte, trotzdem schön trocken liegt.

Dann kommen wir zu den Futternäpfen 2 müssen es sein, der eine fürs frische Wasser , das immer in ausreichender Menge vorhanden sein muß und eine Schüssel fürs Futter. Diese Schüsseln sollten entweder aus Ton (Keramik) oder aus Metall sein. Wobei ich immer Metall bevorzugen würde. (Zerbricht nicht) Allerdings sollten die beiden Näpfe rutschfest stehen, möglichst auf Gumminoppen. Sehr praktisch ist auch ein höhenverstellbares Gestell, in dem die Schüsseln nebeneinander Platz haben. Die tägliche Reinigung des Fressgeschirres ist eine selbstverständliche Pflicht.

Das erste Halsband für den Welpen ist in der Regel sehr einfach und wird oft beim Kauf des Welpen vom Züchter dazugegeben. Fragen Sie danach. Wenn der Hund dann größer und kräftiger wird, müssen Sie sich für eine stabilere Ausführung entscheiden. Empfehlenswert sind Halsbänder die mitwachsen.

Für unsere kurzhaarigen Hunde gibt es Noppenhandschuhe, Naturhaarborsten- Bürste oder den Striegel (Pferdestriegel) ,um loses Haar zu entfernen. Ich bevorzuge ein in Striegelform aus Eisen zackiges Bürstengerät . Das Bürsten entfernt Schmutz und ausgegangene Haare und belebt die Hautdurchblutung. Gleichzeitig ermöglicht es Ihnen die regelmäßige Überprüfung auf Hautveränderungen. (Ekzeme, Stiche, Hautpilz) und Parasiten(Milben, Flöhe, Zecken).

Viele Hunde pflegen ihre Pfoten sorgfältig nach jedem Spaziergang. Manche Hunde beknabbern sich sogar die Krallen und halten sie kurz. (Bei auffällig besonders intensiven Nagens könnte eine Verhaltensstörung vorliegen) Von Fall zu Fall muß man zu lange Krallen regelmäßig vom Tierarzt kürzen lassen, oder mit einer dementsprechenden Krallenzange selbst kürzen. Man sollte es sich aber zum erstenmal vom Tierarzt zeigen lassen. Wenn der Hund im Winter mit nassen Pfoten auf gesalzenen Wegen gegangen ist,(trockenen, gesunden Pfoten schadet trockenes Salz nicht) wäscht man die Pfoten mit klarem Wasser gut ab (Zwischenräume!) und reibt sie sorgfältig trocken.

Baden und Duschen entzieht der Haut und den Haaren des Hundes Fett, sofern nicht mit klarem Wasser sondern auch mit Shampoo gearbeitet wird. Infolgedessen ist die natürliche Kälte- und Wärmeisolation beeinträchtigt und bei Regen oder einem Bad im Bach wird der Hund vollständig nass und trocknet wesentlich langsamer. Erst nach ca 3 Wochen sind Haut und Fell wieder geschützt. Daher so selten wie möglich waschen!!! Veterinärmedizinische Mittel zur äusseren Anwendung werden nach Gebrauchsanweisung bsw. der Anweisung des verordnenden Tierarztes eingesetzt.

Die Ohren sollten regelmäßig untersucht und bei Bedarf vorsichtig gereinigt werden. Wegen ihrer starken Hängeohren kann es sein das zu wenig Luft in die Gehörgänge kommt, was zu Entzündungen führen kann. Fragen Sie Ihren Züchter oder Tierarzt nach den erforderlichen Pflegemaßnahmen.

Auch die Zähne müssen gelegentlich kontrolliert werden. Zahnsteinablagerungen reizen das Zahnfleisch und führen zu schmerzhaften Entzündungen. Spezielle Kauknochen, wie die ,der Firma Barabas, reduzieren die Zahnsteinbildung vorbeugend, und der Hund kaut nicht ihre Tische , Stühle und Schuhe an.

Damit kommen wir zum Spielzeug :ein Knotenseil ist sehr unverwüstlich für einen Mastiff , der schon vorher genannte spezielle Kauknochen, sowie einen Vollgummiball an einer längeren Schnur ,den Sie auch sehr gut in Ihre Erziehung als Spielbelohnung einsetzen können.