Gesunde Welpen

Kaufen Sie nie einen Welpen aus Mitleid, oder von einem Massenzüchter. Diese Hunde sind weder richtig sozialisiert noch geimpft. Mit einem Kauf unterstützen Sie nur die Vermehrung solcher armen Kreaturen und die Ausbeutung der Mutterhündin.

Woran können Sie einen gesunden Welpen erkennen?

Der Welpe sollte neugierig auf Sie zukommen und sich nicht ängstlich in eine Ecke verkrümmeln.

Der Welpe darf nicht zu mager, aber auch nicht übermäßig dick sein.

Sein Fell sollte glänzen und frei von Parasiten sein. Es darf nicht verklebt sein.

Die Nase des Welpen ist frei von Verkrustungen und Ausfluss.

Der Welpe hat klare , glänzende Augen ohne Ausfluss und Verklebungen.

Der Bauch des Welpen darf nicht aufgebläht sein.

Seine Ohren müssen sauber und frei von strengem Geruch und wässrigen Absonderungen sein.

Das Zahnfleisch und die Zunge sollten rosa sein und die Zähne in einem guten Zustand.

Der Afterbereich sollte sauber sein und frei von Verklebungen. Weder am Penis noch an der Vagina sollte Eiter oder Schleim austreten.

Der Hund braucht regelmäßige Impfungen um gegen Krankheiten geschützt zu werden . Ein vollkommener Impfschutz wird erreicht, wenn der entwurmte Welpe mit 8 Wochen die erste Grundimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose bekommt. Diese Grundimmunisierung wird noch bei dem Züchter durchgeführt ansonsten wäre keine Wurfabnahme durch den die Rasse betreuenden VDH- Verein möglich. Fragen Sie danach! Die zweite Grundimpfung bekommt der Welpe zwischen der 12 ten- 14ten Lebenswoche. Diese sollte dann beinhalten: die Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Zwingerhusten Parvovirose , Leptospirose und Tollwut. Diese Impfung sollte dann jährlich wiederholt werden.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Entwurmung Ihres Vierbeiners. Jeder Welpe bekommt von der Mutter Spulwürmer mit, das ist eine Einrichtung der Natur, die dazu gedacht ist, beim Welpen bereits Abwehrstoffe gegen Würmer zu entwickeln. Die Welpen werden ca. ab der 2 ten Lebenswoche alle 14 Tage bis zur Abgabe beim Züchter entwurmt. Bis zur 12 ten Lebendwoche sollte das so beibehalten werden. Danach empfehlen wir vierteljährlich eine Entwurmung durchzuführen. Sie sollten Ihrem Hund aber nun nicht einfach prophylaktisch eine Wurmkur verabreichen, sondern nehmen Sie etwas vom Kot des Hundes mit zu Ihrem Tierarzt und lassen diese Probe auf Würmer untersuchen. Ihr Tierarzt wird Ihnen im Bedarfsfall das richtige Mittel für den Hund verabreichen. In Leberwurst verpackt nehmen die Hunde eigentlich alle Medikamente. Würmer schwächen die Widerstandskraft gegen Infektionen, daher ist das regelmäßige Entwurmen so wichtig.